Alles über Schirmträger - Harrys Pilzfotopage

Flammulina velutipes (Velvet Shank, Enfield,UK / Foto: Stu-s Images / Wikipedia)
Flammulina velutipes (Velvet Shank, Enfield,UK / Foto: Stu-s Images / Wikipedia)

Es ist Mitte Januar, die Landschaft ist Schnee bedeckt und das Thermometer zeigt 13 Grad unter Null. Für den Naturfotografen ist klar: Es ist Pilzzeit! Zugegeben, die dichte Schneedecke erschwert im Moment die Pilzsuche und sonderlich viele sollten im Winter nicht zu finden sein. Aber bevor Sie jetzt denken, dass der Schreiber dieser Zeilen einen an der Klatsche hat: Es gibt sie wirklich, Winterpilze. Das ist zwar nur der Zweitname und eigentlich heißen sie 'Flammulina velutipes' oder Samtfußrübling.

 

"Der Samtfußrübling (Flammulina velutipes) ist ein vor allem in Ostasien beliebter Speisepilz mit kleinen, aber wohlschmeckenden Fruchtkörpern. Seine geographische Verbreitung umfasst sowohl gemäßigte und kalte Regionen auf der Nordhalbkugel der Erde wie China, Sibirien, Kleinasien, Europa, Nordamerika und Japan als auch Australien auf der Südhalbkugel. Ein in der wissenschaftlichen Literatur früheren Datums häufig auftretender, aber nicht mehr aktueller Name lautet Collybia velutipes. Die deutschen Trivialnamen sind: Winterpilz, Samtfuß oder Samtfußrübling und beziehen sich auf sein jahreszeitliches Auftreten beziehungsweise auf den samten erscheinenden unteren Stielteil.

 

Flammulina velutipes (Foto: Archenzo/Wikipedia)
Flammulina velutipes (Foto: Archenzo/Wikipedia)

Der Samtfußrübling kommt in der Zeit von September bis April oft reichlich an Stümpfen, Stämmen (auch an lebenden Bäumen) und abgefallenen Ästen von Laubgehölzen, ganz selten auch an Koniferen, und gelegentlich an unterirdischem Holz vor. Eine besondere Vorliebe zeigt der Samtfußrübling für die Gattungen Salix (Weiden), Populus (Pappeln), Fraxinus (Eschen) und Holunder, häufig auch für durch das "Ulmensterben" geschädigte Ulmenarten.

 

Eine besondere Bedeutung besitzt der Samtfußrübling in japanischen Küche, dort bekannt als Enokitake, wo er nach dem Shiitake der meistangebaute Speisepilz ist. Es werden insgesamt etwa 100.000 Tonnen dieses Pilzes produziert. Damit steht der Samtfußrübling weltweit an sechster Stelle in der Rangfolge der meistangebauten Speisepilze. Er zählt auch zu den Heilpilzen, ist aber weniger bedeutend.

 

Auch hierzulande ist der Samtfußrübling Pilzkennern gut bekannt als wohlschmeckender Speisepilz, der gerade in der kalten Jahreszeit auftritt, wenn die sonstige Pilzflora ihr Wachstum wegen der winterlichen Kälte weitgehend eingestellt hat." (Quelle: Wikipedia)

 

Daneben gibt es noch andere Arten, die auch im Winter Fruchtkörper produzieren.

 

Harrys Pilzfotopage

Jetzt nutzen viele Fotografen die dunklen (und kalten) Winterabende, um sich der liegen gebliebenen Fotos des vergangenen Jahres anzunehmen und Ordnung ins Archiv zu bringen. Dabei erfreut sich der Fotograf nochmal seiner Fotos und nicht selten kommt beim Sichten die Frage auf, was das denn eigentlich genau für ein Tier, eine Pflanze oder ein Pilz auf dem Bild ist. Bei letzteren hilft Harrys Pilzfotopage. Harry Regin aus Bexbach im Saarland ist Pilzsachverständiger und bietet auf seiner Internetseite eine Menge an Informationen über Pilze und - wie der Seitenname  vermuten lässt - viele Fotos, die helfen, die fotografierten Pilze zu benennen.

 

Danke an Bodo Kaul für den WEB-Tipp.

 

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