Dreierlei Licht - Blitzworkshop

Die korrekte Beleuchtung eines Motivs ist eine der Herausforderungen in der Fotografie. Nicht immer reicht dafür das vorhandene Licht aus und wir sind auf Kunstlicht angewiesen. An zwei Clubabenden haben wir kurzerhand (und grobschlächtig) den Clubraum in ein Fotostudio verwandelt und uns mit drei verschiedenen Kunstlichtquellen befasst: Kamerablitz, Kaltlichtdauerleuchte und Blitzanlage.

Unterschiedliche Leuchtsysteme

Am ersten Abend haben wir uns den Lichtarten gewidmet, die (fast) allen Clubmitgliedern zur Verfügung stehen. Zum einen sind das die Systemblitze unserer Kameras. Die meisten Kameramodelle haben einen eingebauten Blitz mit kleiner Leitzahl, der durchaus reicht, um z. B. bei Gegenlicht das Motiv aufzuhellen. Fast alle Mitglieder verlassen sich aber nicht auf diese Miniblitze, sondern haben sich Aufsteckblitze zugelegt, die mit deutlich höherer Leitzahl auch leistungsfähiger sind. Zudem sitzen sie nicht so nah an der optischen Achse und somit ist auch die Gefahr der roten Augen gebannt. Diese Blitze heißen nicht ohne Grund Systemblitze, verfügen sie doch über eine breite Palette von Einstellmöglichkeiten. So bieten sie durch die Bank ausnahmslos z. B. den TTL-Modus, bei dem die Kamera noch während der Aufnahme den Blitz stoppt, wenn das Motiv ausreichend belichtet wurde. Vorbei also die Zeiten, in denen umständlich Blenden berechnet werden mussten, um eine korrekte Blichtung hin zu kriegen (oder auch nicht).


Zum anderen verfügt der Club über ein kleines Set Dauerleuchten, die mit Kaltlichtlampen bestückt sind. Die Lampen sind zwar nicht extrem leistungsfähig, für Portraitaufnahmen reicht es aber durchaus. Sie haben gegenüber Blitzgeräten den Vorteil, dass die Beleuchtung direkt zu kontrollieren ist und das Motiv leichter ausgeleuchtet werden kann.

 

Am zweiten Abend stellte Steeven Zeiß seine Blitzanlage zur Verfügung, so dass wir auch diese ein Mal ausprobieren konnten.

Die beiden Abende waren natürlich nicht als ein umfassender Portrait-Workshop gedacht. Aber sie boten Gelegenheit, sich ein Mal mit verschiedenen Lichtsystemen zu beschäftigen und diese auch auszuprobieren.

Das Making of …

… und ein paar Ergebnisse

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